Shanty-Chor MK Barsinghausen e. V.

Chronik

Entstehungsgeschichte

Der Gesang in der Marinekameradschaft Barsinghausen wurde schon immer traditionell hoch gehalten und gepflegt. Im Herbst des Jahres 1977 entschloss man sich, auf Initiative des Obermaaten der Reserve und 1. Vorsitzenden der Marinekameradschaft Achim Blau, eine Gesangsgruppe zu bilden. Der Shanty-Chor war geboren.

Da der Kamerad Blau gesanglich und musikalisch erblich "vorbelastet" war, übernahm er auch vorerst die Leitung des Chores.

Anfangs waren acht "Aktive" Mitglieder der Stamm, der im Partykeller des Kameraden Blau die ersten Gehversuche gesanglicher Art unternahm.

Schnell fanden sich noch einige Sangesfreunde. Kleinere Auftritte bei internen Anlässen der Kameradschaft sowie die gute Resonanz machten Mut, so fortzufahren.

Da der Kamerad Gerd Nonnenkamp, ebenfalls Obermaat der Reserve, durch jahrelanges aktives Mitwirken im Marinechor "Blaue Jungs aus Bremerhaven" eine fundierte gesangliche Praxis mitbrachte, beschoss man nach kurzer Zeit, ihm die Leitung zu übertragen. Der "harte Kern" bestand nun aus 12 Sängern.

Aus Hannover kam der, ebenfalls aktive, Seemann und passionierte Segler Jochen Schellin dazu, der bald darauf zum 1. Chorsprecher gewählt wurde.

Ab 1980 wurde Ernst Mitschke 1. Vorsitzender des Chores. Gleichzeitig war er ein hervorragender Vorsänger.

Weitere Auftritte in und um Barsinghausen, dem Steinhuder Meer sowie Hannover folgten und brachten immer mehr Sicherheit.

Übungslokal war inzwischen ein etwas größerer Raum, bei dem Kameraden Günter Bleckmann, geworden.

Nach einigen Behelfsuniformen (die ersten weißen Hosen kamen aus dem Fundus des Krankenhauses Nordstadt, Intension Jochen Schellin), wurden weiße Jeans und das traditionelle blaue Takelpäckchen zur Standardkluft.

Fortschritte und Weiterentwicklung

Inzwischen wurde auch mehr und mehr die Öffentlichkeit und die Presse auf diese neue Gesangsgruppe in Barsinghausen aufmerksam. Neue Sänger bekundeten ihr Interesse. Der Chor vergrößerte sich zusehends.

Als Übungslokal wählte man jetzt den "Schützenhof" an der Schützenstraße in Barsinghausen. Vereinswirt war Hans Pawletta.

Nach der Schließung des "Schützenhofes" zog es den Chor über den "Grünen Jäger", der "Siedlerklause" und dem "Palast" bis zum heutigen Vereinslokal "Gasthaus Reinecke" in Barsinghausen-Egestorf .

Gegenwart

Das heutige Repertoire besteht mittlerweile aus über 100 Liedern plus 12 maritimen Weihnachtsliedern.

Die Chorabende sind mittwochs von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr.

Höhepunkte und herausragende Ereignisse


Mitwirkung beim traditionellen Hamburger Hafenkonzert des Norddeutschen Rundfunks 1982 auf dem Flughafen Langenhagen.

Fernsehauftritt im Rahmen der Nordschau beim Kapitänsverein in Niedernwöhren.

Häufige Auftritte im Kuppelsaal der Stadthalle Hannover, eingeladen von den verschiedensten Vereinen und Organisationen.

Eigene Konzerte in der Aula des Schulzentrums "Am Spalterhals" in Barsinghausen.

Mehrtägiger Besuch mit Konzert in der Partnerstadt Mont-Saint-Aignan.

Fertigung von zwei erfolgreichen Langspielplatten und drei CDs.

Mehrtagesfahrt mit Angehörigen in das Elsass.

Zweimal Hafenkonzert.

ZDF-Fernsehgarten mit Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde aufgrund des gemeinsamen Auftretens etlicher Shanty-Chöre.

Mit der Haifischbar auf Tournee.

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